Rainer Maria Löckener - Immobilienbewertung
öffentlich bestellter und vereidigter sowie zertifizierter Sachverständiger  

 

19.11.2021

Verlängerung der öffentlichen Bestellung

Rainer Maria Löckener wurde am 18.11.2021 nach eingehender Überprüfung der Sachkunde und der persönlichen Eignung durch die Industrie- und Handelskammer für Mittelfranken in Nürnberg als Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken zum wiederholten Mal für weitere fünf Jahre öffentlich bestellt und vereidigt. In der Wahl seiner Niederlassung ist der Sachverständige frei, er kann weitere Niederlassungen begründen.

Nach § 2 der Sachverständigenverordnung hat die öffentliche Bestellung folgenden Inhalt:

(1) Die öffentliche Bestellung hat den Zweck, Gerichten, Behörden und der Öffentlichkeit besonders sachkundige und persönlich geeignete Sachverständige zur Verfügung zu stellen, deren Aussagen besonders glaubhaft sind.

(2) Die öffentliche Bestellung umfasst die Erstattung von Gutachten und andere Sachverständigenleistungen wie Beratungen, Überwachungen, Prüfungen, Erteilung von Bescheinigungen sowie schiedsgutachterliche und schiedsrichterliche Tätigkeiten.

(3) Die öffentliche Bestellung kann inhaltlich beschränkt und mit Auflagen verbunden werden. Auflagen können auch nachträglich erteilt werden.

(4) Die öffentliche Bestellung wird auf 5 Jahre befristet. Bei einer erstmaligen Bestellung und in begründeten Ausnahmefällen, insbesondere bei Zweifeln über die Fortdauer der persönlichen oder fachlichen Eignung des Sachverständigen, kann die Frist von 5 Jahren unterschritten werden. Sofern das Ende der Befristung bei Erst- oder Wiederbestellungen nicht auf einen 31. Dezember fällt, kann die öffentliche Bestellung über 5 Jahre hinaus, bis zum folgenden kalendarischen Jahresende befristet werden.

(5) Die Tätigkeit des öffentlich bestellten Sachverständigen ist nicht auf den Bezirk der bestellenden Industrie- und Handelskammer beschränkt.

14.04.2021

Verhalten anlässlich der CORONA-Pandemie

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat im Zusammenhang mit der CORONA-Pandemie allgemein verfügt, dass jeder angehalten ist, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer es möglich ist, sollte ein Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 m, besser 2,0 m, eingehalten werden. Für das Verlassen der eigenen Wohnung müssen triftige Gründe vorliegen, dies gilt auch für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit.

Das bedeutet, dass auch in Zeiten von Corona (COVID-19) die berufliche Tätigkeit als Sachverständiger für Immobilienbewertung fortgeführt wird. Meine Büros in Nürnberg und Bad Reichenhall sind aber zu normalen Geschäftszeiten nur eingeschränkt besetzt, Besuche oder Besprechungen mit betriebsfremden Personen finden innerhalb der Büroräume nicht mehr statt.

Bewertungsrelevante Unterlagen oder Hinweise zum Bewertungsobjekt, Gebäudeunterlagen, Flächenberechnungen, Energieausweis oder das letzte Protokoll des Kaminkehrers (bei Wohnungen auch die Hausgeldabrechnungen der Hausverwaltung oder die Protokolle der Eigentümerversammlung, jeweils der letzten beiden Jahre) sollten dem Sachverständigen noch vor dem Ortstermin schriftlich übermittelt werden. Dabei ist die Überlassung per Mail zu bevorzugen, damit kein Austausch von Papier bzw. Dokumenten erfolgt. Durch die eingeschränkte Besetzung bei den Behörden, ist die Beschaffung von Unterlagen durch das Sachverständigenbüro bis auf Weiteres stark eingeschränkt, vereinzelt gar nicht möglich.

Eine Ortsbesichtigung findet grundsätzlich nur in kontaktreduzierter Form statt.

Der Sachverständige muss jedoch bei gerichtlichen Aufträgen grundsätzlich sicherstellen können, dass alle Beteiligten die Möglichkeit der Teilnahme am Ortstermin haben und damit Parteiöffentlichkeit bei der Beweisaufnahme gewährleistet ist. Ist dies aufgrund aktueller Beschränkungen nicht gegeben oder widerspricht eine Partei der Durchführung mit dem Hinweis darauf, wegen der Ansteckungsgefahr derzeit nicht an einer Ortsbesichtigung teilnehmen zu können/wollen, muss der Sachverständige dies dem Gericht mitteilen und sich vom Gericht das weitere Vorgehen anweisen lassen.

Gibt es zum Zeitpunkt des geplanten Ortstermins Verdachtsmomente bei Teilnehmern, wie erhöhte Körpertemperatur oder trockener Husten, sollte der Termin auf keinen Fall stattfinden und rechtzeitig abgesagt werden. Auf das Händeschütteln wird generell verzichtet, der Sachverständige und mögliche Mitarbeiter werden die Besichtigung aller Räume möglichst ohne Begleitung fremder Personen durchführen. Des Weiteren werden zur allgemeinen Sicherheit ggf. Gummi-Handschuhe und eine Atemschutzmaske getragen.